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Gesellschaftliche Ebene

Wir leben in einer demokratischen Gesellschaft, gleichzeitig wird aber immer mehr Verantwortung auf den Einzelnen übertragen. Er oder sie soll mit den Problemen allein klar kommen. Auf der anderen Seite sehen wir, dass gerade in Heimen, Wohngruppen, in der Familienhilfe immer mehr vom Staat vorgegeben wird und Hilfen nach einer eher kurzfristig gedachten Wirtschaftlichkeit ausgerichtet wird.

Teile uns deine Ansicht zu den folgenden Fragen mit:
Was macht für dich eine demokratische und beteiligungsorientierte Gesellschaft aus?
Welche Schritte fördern die Entwicklung einer demokratischen, beteiligungsorientierten Gesellschaft und welche behindern diese eher?
Gibt es – deiner Meinung nach – einen Zusammenhang zwischen einer demokratischen, beteiligungsorientierten Gesellschaft und der Art wie junge Menschen und Familien gefördert und unterstützt werden? Worin besteht der?

Institutionelle Ebene

Institutionen, gemeint sind damit Heimeinrichtungen, Wohngruppen, Erziehungsstellen, auch Pflegefamilien und jegliche Jugendhilfeträger, Behörden wie das Jugendamt, Gerichte, Schulen, haben immer eigene Regeln für den Einzelnen und die Gruppen. Diese Regeln bestimmen darüber mit, wie und in welcher Art man welche Hilfe bekommt.

Teile uns deine Ansicht zu den folgenden Fragen mit:
Wie müssen die Institutionen, also die Wohngruppen, die Pflegefamilie oder das Jugendamt oder Schule beschaffen sein, damit Beteiligung von allen Beteiligten (Jugendliche, Mitarbeiter_innen, Eltern) möglich ist – möglicher wird?
Wo und wann wirst du in „deiner“ Institution beteiligt?
Wo passiert das nicht? Ist die Beteiligung irgendwo abgesichert (z. B. in Regeln oder Vereinbarungen)?
Wo und wann wünscht du dir mehr Beteiligung in Wohngruppen oder Pflegefamilie oder von Seiten des Jugendamtes oder der Schule?
Was können diese Institutionen – deiner Meinung nach – besser machen?
Was machen sie gut?

Individuelle Ebene

Deine persönliche, konkrete Beteiligung an den Dingen des Alltages, die dein Leben bestimmen, ist bedeutsam und wichtig und muss ggf. auch eingefordert werden. Das gehört zu demokratischen Gesellschaften, erst Recht, wenn man für eine Zeit außerhalb seiner Herkunftsfamilie lebt oder in diesem Feld arbeitet. Das ist auch zentral wenn man in einer Pflegfamilie ist oder mit dem Jugendamt zu tun hat.

Teile uns deine Ansicht zu den folgenden Fragen mit:
Wo willst du persönlich beteiligt werden und wo z. B. lieber nicht?
Wo ist es dir nicht so wichtig beteiligt zu sein?
Und was denkst du, wer muss dafür sorgen, dass deine Beteiligung gelingt?
Gibt es etwas, was dich daran hindert, dich zu beteiligen?