EXKURSIONEN

Arbeitsphase II
Praxis-Exkursionen

Die unterschiedlichen Praxis-Exkursionen bieten die Möglichkeit, Einblicke in konkrete Praxis in Bezug auf partizipative Hilfekulturen zu erhalten und verschiedene fachliche Fragestellungen im Kontext von HzE-Einrichtungen vor Ort zu diskutieren. An der Gestaltung der Exkursionen sind Vertreter_innen verschiedener Träger aus Dortmund und der Region, Kooperationspartner_innen sowie junge Menschen und Eltern als Hilfe-Adressat_innen beteiligt.

 

Praxis-Exkursionen im Überblick

Hier finden Sie einen Überblick über die Exkursionen die in der Arbeitsphase II  am 14.09.2017, 14.30–18.00 Uhr stattfinden. Da die Teilnehmer_innenzahl bei jeder Exkursion begrenzt ist bitten wir Sie, aus den Exkursionen drei auszuwählen, die Sie nach gewünschter Priorität bitte in Ihrem Anmeldeformular eintragen.

Exkursion – 01
Bereits ausgebucht!
Jugendliche in der Notschlafstelle –
Partizipation als Voraussetzung gelingender Hilfe
 
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Exkursion – 02
Diese Exkursion fällt leider aus!

Elternpartizipation ist eine gute Idee! Aber wie verwirklichen?
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Exkursion – 03
Vom Gruppengespräch zur gelebten Beteiligung in einer großen Einrichtung 
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Exkursion – 04
Bereits ausgebucht!

»Würde gerne anders…« –
Partizipation und Gewaltprävention in der Jugendhilfe St. Elisabeth 

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Exkursion – 05
Partizipation von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten als zentraler Bestandteil eines Schutzkonzeptes?! 
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Exkursion – 06
Bereits ausgebucht!

Partizipation in ambulanter HzE mit psychisch kranken Hilfeadressat_innen 
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Exkursion – 07
Careleaver entscheiden mit: der lange Weg zur lebendigen Beteiligung und was daraus »wachsen« kann
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Exkursion – 08
Bereits ausgebucht!

Elternpartizipation: Chancen und Grenzen der Beteiligung
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Exkursion – 09
Bereits ausgebucht!

Elektronische Medien als Möglichkeit der Mitbestimmung
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Exkursion – 10
Diese Exkursion fällt leider aus!

Fachstelle UMF – Anforderungen an eine gute Kooperation zwischen Jugendamt, freiem Träger und Vormünder
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Exkursion – 11
Diese Exkursion fällt leider aus!

Feedbackverfahren: Partizipationsinstrument in der Mobilen Betreuung –
knapp an den Jugendlichen vorbei?

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Exkursion – 12
Bereits ausgebucht!

Die Familie: Von der »Hilfeempfängerin« zur kompetenten Partnerin –
Partizipation als wichtigster Wirkfaktor in der erzieherischen Hilfe

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Exkursion – 13
Entwicklung eines Beschwerde- und Beteiligungskonzepts
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Exkursion – 14
Teilhabemöglichkeiten für Jugendliche mit »begrenzter Teilhabeperspektive« –
Partizipation als Herausforderung in den erzieherischen Hilfen für umF

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Exkursion – 15
Ombudschaftliche Beratung –
Selbstermächtigung von Adressat_innen im Hilfeprozess

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Exkursion – 16
Bereits ausgebucht!

Perspektivklärung: partizipative Erarbeitung einer individuellen Lebensperspektive
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Praxis-Exkursionen – Beschreibungen

Exkursion – 01
Bereits ausgebucht!

Jugendliche in der Notschlafstelle – Partizipation als Voraussetzung gelingender Hilfe
Das Sleep In »Stellwerk« ist eine Notschlafstelle für obdachlose Jugendliche. Für Selbstmelder – 14 bis 18 Jahre alt – halten wir einen Rückzugsraum vor, der zumindest zeitweise vor dem Stress und den Belastungen schützt, die das Leben auf der Straße mit sich bringt. Das Selbstmeldekonzept ermöglicht den Jugendlichen die Hilfe in der Notschlafstelle selbstbestimmt und ohne die Legitimation von Eltern oder Jugendamt anzunehmen.
Neben dem Rückzugsort erhalten die Jugendlichen Beratung und praktische Unterstützung wie die einfühlsame Moderation von Familiengesprächen oder die parteiliche Durchsetzung von Rechtsansprüchen. Hierbei geben die Jugendlichen die Richtung vor und planen ihre Perspektiven oft selbst.
Die Teilnehmer_innen werden unsere Einrichtung und das Konzept kennenlernen und Einblicke in die Arbeitsweise erhalten. In der Diskussion wollen wir u. a. Partizipation im Kontext des Selbstmeldekonzepts thematisieren.

Angestrebte Gesprächspartner_innen u.a.:
Henning Bruns (VSE NRW, Dortmund)
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Exkursion – 02
Diese Exkursion fällt leider aus!
Elternpartizipation ist eine gute Idee! Aber wie verwirklichen?
In dieser Exkursion werden keine »Leuchtturmprojekte« vorgestellt, sondern wir wollen mit den Teilnehmer_innen vor Ort Ideen entwickeln, was es zur Elternpartizipation im Alltag von Heimerziehung braucht. Das Agnesheim Funckenhausen will die Elternpartizipation in der Einrichtung stärken, Eltern zukünftig aktiver in den Einrichtungsalltag einbinden und an der Gestaltung des Lebensumfeldes ihrer Kinder beteiligen. Das Agnesheim Funckenhausen ist eine Jugendhilfeeinrichtung des SkF e.V. Hagen mit ca. 100 Plätzen im Bereich der stationären und ambulanten Betreuung von Jugendlichen.
Gemeinsam wollen wir mit den Teilnehmer_innen methodenreich Ideen und praxisnahe Ansätze entwickeln, wie wir die Elternpartizipation strukturell in unserer Einrichtung und anderswo verankern können und was es dafür braucht.

Angestrebte Gesprächspartner_innen u.a.:
Thorsten Entrop, Benjamin Klein (Agnesheim Funckenhausen, Hagen)
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Exkursion – 03
Vom Gruppengespräch zur gelebten Beteiligung in einer großen Einrichtung
Das »Call Team« ist ein Anregungs- und Beschwerdemanagement im St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum Dortmund. Hier leben über 250 Kinder, Jugendliche, junge Mütter mit ihren Kindern und minderjährige Geflüchtete. In den Wohngruppen kommen die Betreuten wöchentlich zusammen und bringen ihre Anliegen vor. Aus den Wohngruppen werden Gruppensprecher_innen gewählt und bilden den »Heimrat«, welcher übergreifende Anliegen des Alltags berät.
Neben einer Einführung zu den »Call Teams« werden Fachkräfte, Kinder und Jugendliche aus der Einrichtung u. a. folgende Fragen mit den Teilnehmer_innen bearbeiten:
Wie können neue Menschen erreicht und für die aktive Mitarbeit gewonnen werden? Welche kommunikativen Wege (Messenger etc.) sind sinnvoll? Wie kann die Partizipation von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten gelingen?

Angestrebte Gesprächspartner_innen u.a.:
Ekkehard König (St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum, Dortmund)
Mitarbeiter_innen des St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum, Dortmund
Kinder und Jugendliche vom St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum, Dortmund (Gruppensprecher_innen)
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Exkursion – 04
Bereits ausgebucht!
»Würde gerne anders…« –
Partizipation und Gewaltprävention in der Jugendhilfe St. Elisabeth
Seit 2010 befasst sich die Jugendhilfe St. Elisabeth in Projekten mit Partizipation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die durch die Einrichtung betreut werden. Der Grundsatz der erzieherischen Leitlinien der Einrichtung »Wertschätzung und Struktur gleichermaßen ermöglichen!« gab wesentliche Impulse zur Initiierung der Partizipations- und Gewaltpräventionsprojekte. Partizipation und Prävention sind für uns nicht mehr voneinander zu trennen und prägen die weiteren dynamischen Entwicklungsprozesse.
Wir werden uns mit den Gelingensfaktoren von Partizipation und Prävention befassen, aber auch mit den produktiven Momenten des Scheiterns.
Nach einem Input werden wir gemeinsam mit Fachkräften und Jugendlichen aus der Einrichtung diese Dimensionen unserer Praxis der Partizipation vor Ort diskutieren.

Angestrebte Gesprächspartner_innen u.a.:
Gabriele Hoffmann, Dirk Meier (Jugendhilfe St. Elisabeth, Dortmund)
Mitarbeiter_innen und Jugendliche der Jugendhilfe St. Elisabeth, Dortmund.
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Exkursion – 05
Partizipation von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten als zentraler Bestandteil eines Schutzkonzeptes?!
Wenn es um die praktische Umsetzung von Beteiligungsverfahren im Rahmen von Schutzkonzepten in stationären Jugendhilfeeinrichtungen geht, treten im Hinblick auf unbegleitete minderjährige Geflüchtete teilweise die Fragen auf, inwieweit diese mit »unserem Verständnis« von Partizipationsanforderungen etwas anfangen können oder möglicherweise überfordert würden. Gemeinsam mit Jugendlichen, die unbegleitet nach Deutschland geflüchtet sind, möchten wir uns nach einem kurzen theoretischen Input anhand der Methode World Café über verschiedene Partizipationsmöglichkeiten austauschen und u. a. den obigen Fragen nachgehen. Die Diskussion kreist um konkrete Formen wie: Partizipationswochenende, Beschwerdemanagement, Teilnahme an Bewerbungsgesprächen, Kinder- und Jugendparlament etc.

Dieses Angebot hat Werkstatt-Charakter und findet an der FH Dortmund statt.

Angestrebte Gesprächspartner_innen u. a.:
Susanne Trappe (Ev. Stiftung Overdyck, Bochum)
Esther Klees (fachpool gGmbH Herne, Lehrbeauftragte FH Dortmund)
Jugendliche Geflüchtete
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Exkursion – 06
Bereits ausgebucht!
Partizipation in ambulanter HzE mit psychisch erkrankten Hilfeadressat_innen
Gelingende Beteiligung in der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen und ihren Angehörigen braucht Strukturen und Methoden, welche unterschiedliche Formen von Partizipation ermöglichen. Der Psychosoziale Trägerverbund Dortmund GmbH (PTV) ist ein ausschließlich ambulanter Träger, der für die Versorgung psychisch Kranker im Bereich der Eingliederungshilfen und im Bereich der ambulanten Erziehungshilfen tätig ist.
Gemeinsam mit Hilfeadressat_innen und beteiligten Fachkräften wollen wir über Erfordernisse für partizipatives Handeln und Erleben diskutieren. Insbesondere die Herausforderungen für gelingende Beteiligung in einem ambulanten Hilfesetting, die besonderen Erfordernisse in von psychischer Erkrankung belasteten Systemen, aber auch die Ermöglichung von Veränderungen durch Partizipation sollen in der Diskussion Beachtung finden.

Angestrebte Gesprächspartner_innen u.a.:
Stefanie Arndt, Ingo Zimmermann (PTV Dortmund)
Betreute junge Menschen und Eltern aus der Einrichtung in Dortmund
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Exkursion – 07
Careleaver entscheiden mit: der lange Weg zur lebendigen Beteiligung und was daraus »wachsen« kann
Partizipation soll nicht nur frühzeitig ansetzen und nachhaltig wirken, aus ihr können auch innovative Ideen und Strategien »wachsen«. Junge Menschen, die beim freien Träger GrünBau gGmbH die Jugendhilfe verlassen, gestalten die Übergänge ins selbstständige Leben mit und unterstützen sich dabei gegenseitig.
Fachkräfte und Careleaver machen den Teilnehmer_innen Diskussionsangebote zu folgenden Themen: a) Entwicklungen und Strategien der Beteiligungskultur beim freien Träger und b) Careleaver unterstützen Übergänge: peer-to-peer Beratung von und für junge geflüchtete Careleaver.
Die anschließende Diskussion befasst sich mit der Frage: Was kann ein Motor für die Selbstorganisation von Careleavern sein, und (wie) können Fachkräfte dabei unterstützen? Die Exkursion knüpft an die Diskussions-Werkstatt »Care Leaver begleiten – Übergänge gestalten – Gemeinsam Anker setzen« an, ist aber auch separat zu besuchen.

Angestrebte Gesprächspartner_innen u.a.:
Evelyn Austermann-Fasselt, Ute Lohde (Jugendhilfestation JAWOLL, GrünBau gGmbH, Dortmund)
Junge Careleaver
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Exkursion – 08
Bereits ausgebucht!
Elternpartizipation: Chancen und Grenzen der Beteiligung
Elternpartizipation ist nicht nur aufgrund der rechtlichen Stellung der Eltern, sondern auch aus pädagogischen Gründen für eine gelingende Hilfegestaltung entscheidend. Mitarbeiter_innen des Ev. Jugendhilfezentrums Johannes Falk werden den Exkursions-Teilnehmer_innen u. a. die gemeinsam entwickelte »Willkommensmappe« für Eltern der Kinderintensivgruppen vorstellen. Weiterhin werden auch die Ankunft und Verabschiedung in der Einrichtung mit den Eltern diskutiert. Im Fokus steht hier vor allem der Prozess der gemeinsamen Arbeit und wie diese konzeptionell in den Einrichtungsalltag eingebunden ist.
Die Fachkräfte und Eltern werden gemeinsam mit den Teilnehmer_innen über die Bedeutung von Mitgestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der stationären Aufnahme ihrer Kinder diskutieren. Darüber hinaus werden neben den Chancen der Beteiligung auch mögliche Grenzen der Partizipation von Angehörigen besprochen.

Angestrebte Gesprächspartner_innen u.a.:
Heike Weide und Sonja Vennhaus (Ev. Jugendhilfezentrums Johannes Falk, Dortmund)
Eltern, deren Kinder in der Einrichtung betreut wurden/werden
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Exkursion – 09
Bereits ausgebucht!
Elektronische Medien als Möglichkeit der Mitbestimmung
WhatsApp, Snapchat, Facebook & Co. sind aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Die »Neuen Medien« sind für die junge Generation selbstverständlich, für viele Erwachsene jedoch noch Neuland. Im Jugendhilfealltag sind sie präsent, werden oft jedoch nur begrenzt aktiv genutzt. In einer bewusst offenen Diskussion soll der Frage nachgegangen werden, ob diese Form der Kommunikation eine Möglichkeit der Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen darstellt. Hierbei sollen Möglichkeiten, Grenzen und Risiken miteinander abgewogen werden.
Die Diskussion findet im »Malteser Auxilium ReLoaded«, einer therapeutischen, stationären Wohngruppe für Jugendliche und junge Erwachsene mit riskantem Medienkonsum statt. Nach der Diskussion kann die Einrichtung besichtigt werden und es stehen Mitarbeiter_innen zum Gespräch zur Verfügung.

Angestrebte Gesprächspartner_innen u.a.:
Patrick Portmann (Malteser Auxilium ReLoaded, Dortmund)
Mitarbeiter_innen von Malteser Auxilium ReLoaded, Dortmund
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Exkursion – 10
Diese Exkursion fällt leider aus!
Fachstelle UMF – Anforderungen an eine gute Kooperation zwischen Jugendamt, freiem Träger und Vormünder
Eine gute Kooperation zwischen Jugendamt, freiem Träger und Vormündern ist für die gelingende Hilfeplanung und -gestaltung wesentlich. Eine Arbeitsgruppe des Jugendamtes Bochum und die Ev. Stiftung Overdyck stellen auf einem Gelände in zwei getrennten Gebäuden die Inobhutnahme für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sicher. Wir werden gemeinsam mit den Mitarbeiter_innen dieser beiden Arbeitsbereiche, dem Kinderschutzbund, einer ehrenamtlichen Organisatorin von Vormundschaften, der Abteilungsleiterin der Amtsvormundschaften und einem ehemals betreuten Jugendlichen vor Ort von den Erfahrungen hören. In der offenen Diskussion sollen die verschiedenen Perspektiven, Anforderungen und Problemfelder der Arbeit dargestellt werden. Dabei soll der Blick auf die Bedeutung der Herkunftsfamilie stets mit reflektiert werden.

Angestrebte Gesprächspartner_innen u.a.:
Petra Hiller (Ev. Stiftung Overdyck, Bochum)
Mitarbeiter_innen der Fachstelle UMF des Jugendamtes Bochum
Mitarbeiter_innen der Ev. Stiftung Overdyck, Bochum
Organisatorin von ehrenamtlichen Einzelvormundschaften (Kinderschutzbund Bochum)
Organisatorin von Amtsvormundschaften (Jugendamt Bochum)
ein ehemals betreuter junger Mensch der Einrichtung
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Exkursion – 11
Diese Exkursion fällt leider aus!
Feedbackverfahren: Partizipationsinstrument in der Mobilen Betreuung – knapp an den Jugendlichen vorbei?
Um die Ausgestaltung der Angebote gemeinsam mit den betreuten jungen Menschen weiterzuentwickeln, hat der VSE im Rahmen der Mobilen Betreuung (in welcher in zehn Einrichtungen über 100 Jugendliche und junge Erwachsene betreut werden) gemeinsam mit den Mitarbeitenden 2012 ein Feedbackverfahren entwickelt. Jugendliche können sich zunächst anonym anhand eines Fragebogens zu ihrer Zufriedenheit äußern. Die Gesamtergebnisse werden mit den Jugendlichen besprochen und institutionelle Veränderungen verabredet. Während es hohe Rückläufe des Fragebogens gibt, meist mit sehr guten Zufriedenheitsaussagen, sind die Beteiligung bei Vollversammlungen und die damit verbundene Partizipation an der Angebots- und Einrichtungsentwicklung eher gering. Im Rahmen der Exkursion soll die Praxis dieses Instruments kurz vorgestellt und anschließend mit den Teilnehmer_innen diskutiert werden.

Angestrebte Gesprächspartner_innen u.a.:
Erik Bedarf (VSE, Dortmund)
Studierende der FH Dortmund, die das Feedback-Verfahren begleiten
Junge Hilfe-Adressat_innen
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Exkursion – 12
Bereits ausgebucht!
Die Familie: Von der »Hilfeempfängerin« zur kompetenten Partnerin – Partizipation als wichtigster Wirkfaktor in der erzieherischen Hilfe
Im Rahmen der Exkursion lädt die ConSol Dortmund gGmbH dazu ein, gemeinsam mit Fachkräften des Trägers und mit betreuten Eltern über die Herausforderungen und Wirksamkeiten partizipativen Arbeitens zu diskutieren. Wir möchten unseren Ansatz partizipativen Arbeitens sowie die Methoden vorstellen, über die Wirksamkeit berichten, mit den Eltern (sofern diese teilnehmen können bzw. wollen) und mit den Teilnehmenden diskutieren.
Hierbei laden wir alle Teilnehmenden ein, ihre Ansätze, Methoden, Sichtweisen partizipativen Handelns einzubringen, sodass die unterschiedlichen Ansätze gemeinsam weiterentwickelt werden können. Diese Exkursion ist so konzipiert, dass sowohl gemeinsam mit den Eltern gearbeitet werden kann, der Gesprächskreis vor Ort aber auch dann sinnvoll und ergebnisreich ist, wenn Eltern nicht teilnehmen wollen oder können.

Angestrebte Gesprächspartner_innen u.a.:
Herbert Gehring (ConSol Dortmund gGmbH, Dortmund)
Helga Johanna Eichler (ConSol Dortmund gGmbH, Dortmund)
Beteiligte Eltern
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Exkursion – 13
Entwicklung eines Beschwerde- und Beteiligungskonzepts
Der Verein für Erziehungshilfen Mengede e. V. (VfE) entwickelt zurzeit ein Beschwerde- und Beteiligungskonzept, das gruppenübergreifend für die Gesamteinrichtung gültig sein wird. Viele der jungen Menschen, die im Verein betreut werden, kommen aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie oder von anderen Einrichtungen.
Eine Arbeitsgruppe, welche sich aus allen Beteiligtengruppen zusammensetzt, erarbeitet dieses Beschwerde- und Beteiligungskonzept,  entwickelt  Vorschläge zur Implementierung in den Alltag und begleitet diesen Prozess bis zur Evaluation und dauerhaften Nachsteuerung. Wir werden die Arbeit der Arbeitsgruppe, die zum Zeitpunkt der Tagung seit sechs Monaten arbeitet, vorstellen und mit den Teilnehmer_innen diskutieren. In einem dialogischen, gemeinsamen Prozess erhoffen wir uns weitere und neue Impulse für die weitere Konzeptentwicklung in unserer Einrichtung und anderswo.

Angestrebte Gesprächspartner_innen u.a.:
Andreas Beike (VfE Mengede, Dortmund)
Mitglieder der Arbeitsgruppe „Beschwerde- und Beteiligungskonzept“ des VfE Mengede
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Exkursion – 14
Teilhabemöglichkeiten für Jugendliche mit »begrenzter Teilhabeperspektive« –
Partizipation als Herausforderung in den erzieherischen Hilfen für umF
Die Exkursion führt in die Jugendwohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) »Haus Kreuzstraße« des AWO Unterbezirks Dortmund. Es geht um eine kritische Auseinandersetzung, wie Partizipation von umF vor dem Hintergrund ihrer unklaren bzw. fehlenden Bleibeperspektive gelingen kann.
In den für Teilhabe und Integration zentralen Lebensbereichen Bildung, Wohnen, Freizeit erfahren sie nämlich Exklusion. Das Angebot zur Partizipation im Rahmen des Jugendhilfeangebotes wird so im besten Fall als unerheblich, im schlimmsten Fall als unehrlich wahrgenommen; ernstgemeinte Teilhabe kann auf diese Weise nicht gelingen. Hierüber möchten wir nach kurzen Statements (Pädagogische Leitung, Fachkraft der Einrichtung, Jugendamt, Ehrenamt und Jugendliche) mit den Tagungsteilnehmer_innen ins Gespräch kommen.

Angestrebte Gesprächspartner_innen u.a.:
Vera Wolloscheck (AWO Unterbezirk Dortmund – HzE)
Mitarbeiter_innen der Einrichtung »Haus Kreuzstraße«
Mitarbeiter_innen des Jugendamtes Dortmund
Ehrenamtliche und Jugendliche
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Exkursion – 15
Ombudschaftliche Beratung –
Selbstermächtigung von Adressat_innen im Hilfeprozess

Das Bundesnetzwerk Ombudschaft ist ein Zusammenschluss von 11 Ombudsstellen und –initiativen in Deutschland (Stand 2017). Ombudschaft im Bereich der erzieherischen Hilfen bedeutet die unabhängige Information, Beratung und Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Familien in der Konfliktbewältigung mit dem öffentlichen oder freien Träger der Jugendhilfe. Die fachlich fundierte Parteilichkeit für die Inanspruchnahme individueller Rechte und Rechtsansprüche von jungen Menschen und ihrer Personensorgeberechtigten ist Grundlage des ombudschaftlichen Handelns. Wie beraten Ombudsstellen konkret und wie erleben Mitarbeiter_innen von Jugendämtern und Einrichtungen die ombudschaftliche Beratung im Hilfeprozess? Hierüber möchten wir mit Ihnen diskutieren.

Dieses Angebot hat Werkstattcharakter und findet an der FH Dortmund statt.

Angestrebte Gesprächspartner_innen u. a.:
Ursula Fritschle (Bundesnetzwerk Ombudschaft, Berlin)
Rainer Zeddies (Leitung Jugendamt Lichtenberg-Berlin)
Björn Redmann (Kinder- und Jugendhilferechtsverein e. V.)
Cornelia Ruß-Hempel (Trägerwerk Soziale Dienste Sachsen)
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Exkursion – 16
Bereits ausgebucht!
Perspektivklärung: partizipative Erarbeitung einer individuellen Lebensperspektive
In der Jugendhilfepraxis wird immer noch häufig nach dem »Trial and Error«-Prinzip verfahren. Wenn eine Jugendhilfe-Maßnahme scheitert, wird die nächste »verordnet« – bis zur viel zitierten »letzten Chance«… Ziel des niederschwelligen ambulanten Angebots »Perspektivklärung« ist es, stattdessen durch die konsequente Beteiligung der Jugendlichen an der Gestaltung ihrer Hilfe die Erfolgsquote der vereinbarten Maßnahmen zu erhöhen. Hierzu machen wir uns gemeinsam mit den jungen Menschen auf die Suche nach ihren Stärken, Fähigkeiten und Zukunftsvorstellungen und begleiten sie auf ihrem Weg in eine anschließende Betreuungsform, wobei wir das Angebot als einen interaktiven und zeitoffenen Prozess des Übergangs verstehen, der sich stetig weiterentwickelt.
Im Rahmen der Exkursion möchten wir den Teilnehmer_innen einen Einblick in das Konzept der »Perspektivklärung« geben und im Anschluss Methoden diskutieren, die es jungen Menschen ermöglichen ihre individuelle Perspektive zu erarbeiten.

Angestrebte Gesprächspartner_innen u.a.:
Markus Sachs, Jana Lopatenko, Andreas Dohrn (VSE, Dortmund)
Hilfeadressat_innen
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