WERKSTÄTTEN

Arbeitsphase I
DiskussionsWerkstätten

In thematischen DiskussionsWerkstätten arbeiten die Tagungsteilnehmer_innen gemeinsam mit den Werkstatt-Referent_innen an einer fachlichen Fragestellung. Die Werkstätten sind partizipativ und diskursiv ausgerichtet, sodass die Teilnehmer_innen die Werkstätten aktiv mitgestalten können und das Ergebnis jeder Werkstatt offen ist. Die Werkstätten werden ausgerichtet von Fachkräften verschiedener Praxisfelder, Vertreter_innen der Wissenschaft und Hilfe-Adressat_innen.

 

DiskussionsWerkstätten im Überblick

Hier finden Sie einen Überblick über die Werkstätten, die in der Arbeitsphase I der Tagung am 14.09.2017, 10.15–13.00 Uhr stattfinden, mit Ausnahme der Werkstatt 01, die ganztägig stattfindet. Da die Teilnehmer_innenzahl bei jeder Werkstatt begrenzt ist, bitten wir Sie aus den Werkstätten drei auszuwählen, die Sie nach gewünschter Priorität bitte in Ihrem Anmeldeformular eintragen.

WERKSTATT – 01
Diese Werkstatt fällt leider aus!
Eine Kindertagesstätte für alle Kinder!? Kita und HzE
Gehe zum Inhalt

WERKSTATT – 02
Bereits ausgebucht!
Partizipative Hilfeentscheidungen fällen – »Meisterleistung« von Jugendämtern, freien Trägern und betroffenen Eltern und Kindern
Gehe zum Inhalt

WERKSTATT – 03
Diese Werkstatt fällt leider aus!
Abschied – Aufbruch – In Kontakt bleiben:
Ehemaligenarbeit unter (struktureller) Beteiligung von Care Leavern

Gehe zum Inhalt

WERKSTATT – 04
Gelingende Zusammenarbeit von Kind, Eltern, Jugendhilfe und Schule –
Wie kann hier Partizipation gefördert werden?

Gehe zum Inhalt

WERKSTATT – 05
Diese Werkstatt fällt leider aus!

Partizipation im Alltag von Wohngruppen am Beispiel des Essens
Gehe zum Inhalt

WERKSTATT – 06
Partizipation von Eltern mit Kindern in der Heimerziehung –
Herausforderungen und Ansätze

Gehe zum Inhalt

WERKSTATT – 07
Bereits ausgebucht!
Die Bochumer Fallwerkstatt – Rekonstruktive Fallanalysen und Beteiligung von Fachkräften bei der Qualitätssicherung
Gehe zum Inhalt

WERKSTATT – 08
Partizipation – nur mit uns! Beteiligung von Mitarbeitenden
Gehe zum Inhalt

WERKSTATT – 09
Partizipation – einmal und nie wieder?
Zur Kontinuität von partizipativen Strukturen in Jugendhilfeeinrichtungen

Gehe zum Inhalt

WERKSTATT – 10
Care Leaver begleiten – Übergänge gestalten – Gemeinsam Anker setzen
Gehe zum Inhalt

WERKSTATT – 11
Wege und Wagnisse zu einer partizipativen Jugendhilfekultur am Beispiel der Hansestadt Rostock
Gehe zum Inhalt

WERKSTATT – 12
»Ich werde bald 18 und dann?«
Perspektiventwicklung und Beteiligung für Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge

Gehe zum Inhalt

WERKSTATT – 13
Bereits ausgebucht!

Führungsverständnis und Leitung – Partizipation von Fachkräften:
wie, wozu, wodurch?!

Gehe zum Inhalt

WERKSTATT – 14
Bereits ausgebucht!
Partizipation im Hilfeplanverfahren – Möglichkeiten der Veränderung
Gehe zum Inhalt

WERKSTATT – 15
Unterstützung formaler Bildungsprozesse in der stationären Erziehungshilfe
Gehe zum Inhalt

WERKSTATT – 16
Diese Werkstatt fällt leider aus!
Mitmachen (un)erwünscht! (Un-)Beteiligt an (Aus-)Bildung
Gehe zum Inhalt

 

Werkstatt-Inhalte

WERKSTATT – 01
Diese Werkstatt fällt leider aus!

Eine Kindertagesstätte für alle Kinder!? Kita und HzE
Mit dem quantitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung sind viele Fragen an die Integrationsleistung der Kitas nicht gelöst. Die DiskussionsWerkstatt beschäftigt sich mit der Frage, wie als schwierig wahrgenommene Kinder (mit und ohne Kooperation mit HzE-Angeboten) in Kitas gestärkt werden können, um Ausgrenzungsmechanismen entgegenzusteuern. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen im Modellprojekt »Kita und HzE« (IGfH/Postillion e. V.), an dem öffentliche und freie Träger aus fünf Kommunen des Bundesgebiets beteiligt sind, möchten wir einen Austausch zwischen Vertreter_innen aus den Bereichen Kita, HzE und ASD, Eltern und den Werkstatt-Teilnehmer_innen organisieren, um bisherige Erkenntnisse auf ihre Stimmigkeit aus Adressat_innenperspektive gemeinsam zu überprüfen.

Diese Werkstatt findet ganztägig von 10:15–18:00 Uhr statt.

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Stefan Lenz (Postillion e. V., Wilhelmsfeld)
Valentin Kannicht (wissenschaftl. Projektmitarbeiter, Lehrbeauftragter der EH Dresden)
Zurück zum Überblick

 

WERKSTATT – 02
Bereits ausgebucht!
Partizipative Hilfeentscheidungen fällen – »Meisterleistung« von Jugendämtern, freien Trägern und betroffenen Eltern und Kindern
Die Entscheidung, ob ein Kind in Obhut genommen wird oder nicht, ob es wieder nach Hause zurückkehren kann oder Antworten auf die Frage, welche die richtige Hilfe ist, gehören zu den komplizierten Vereinbarungen in der Jugendhilfe. In der Werkstatt wird diskutiert, welche neuen Methoden für Hilfeentscheidungen sich bewährt haben und welche Fehler immer wieder gemacht werden. Zentral ist die Frage, was Beteiligung der Betroffenen bedeutet und was sie leisten kann.
Anwesend werden sein: eine Vertreterin aus der Praxis eines freien Trägers mit besonderen Methodenkenntnissen wie Biografiearbeit und Sozialpädagogische Familiendiagnose sowie eine Sozialpädagogin aus dem Jugendamt Dortmund mit ähnlichen Erfahrungen.

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Hans-Ullrich Krause (Kinderhaus Berlin-Mark Brandenburg, Berlin)
Julia Schlagenberg (Kinderhaus Berlin-Mark Brandenburg, Berlin)
Jugendlicher der Einrichtung Kinderhaus Berlin-Mark Brandenburg
Mitarbeiterin eines öffentlichen Trägers, Dortmund
Zurück zum Überblick

 

WERKSTATT – 03
Diese Werkstatt fällt leider aus!

Abschied – Aufbruch – In Kontakt bleiben: Ehemaligenarbeit unter (struktureller) Beteiligung von Care Leavern
Die häufig prekäre Situation von Care Leavern, also jungen Menschen, die zeitweilig in Heimen oder Pflegefamilien gelebt haben, wirft Fragen auf: Welche Verantwortung haben Einrichtungen gegenüber ihren Ehemaligen über die Jugendhilfe hinaus? Welche Unterschiede existieren dabei in Abgrenzung zu Pflegefamilien? Wie können Kontaktangebote (strukturell) verankert werden? Wie gelingt es, Ehemaligenarbeit in eine selbstorganisierte Plattform von Care Leavern zu überführen? Wie kann die Finanzierung über die öffentliche Jugendhilfe argumentativ untermauert werden?

Mit diesen und weiteren Fragen möchten wir uns in dieser Werkstatt aus verschiedenen Perspektiven beschäftigen und zum Austausch über Erfahrungen mit konkreten Angeboten für Care Leaver, z. B. Ehemaligenrat, Ehemaligenfonds sowie geeignete Veranstaltungsformate für Care Leaver, einladen.

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Ulrike Amann, Christina Kieslinger (Martin-Bonhoeffer-Häuser, Tübingen;
Albert-Schweitzer-Kinderdorf, Waldenburg)
Junge Care Leaver
Corinna Hops (Löwenzahn Erziehungshilfe e. V. , Oberhausen)
Ehemalige Pflegekinder
Zurück zum Überblick

 

WERKSTATT – 04
Gelingende Zusammenarbeit von Kind, Eltern, Jugendhilfe und Schule – Wie kann hier Partizipation gefördert werden?
In der Werkstatt werden wir das System Schule auf partizipative Hilfekulturen überprüfen und insbesondere die Möglichkeiten und Grenzen von Schulbegleitungen erarbeiten. Die Erfahrungen der Teilnehmenden bezüglich ihres regionalen Wirkens und ihrer beruflichen Rollen werden aufgenommen und in Kleingruppenarbeit zur Darstellung zahlreicher Interaktions-Dreiecke fortgeführt.
Anschließend untersuchen wir ein langjährig durchgeführtes Konzept zur Umsetzung von Schulbegleitung an Schulen in Celle unter dem Fokus »Partizipation gestalten und fordern«. Zum Schluss erstellen wir gemeinsam Hinweise für eine gelingende Zusammenarbeit von Kind, Eltern, Jugendhilfe und Schule zur Optimierung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf im Schulalltag.

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Martina Mähling, Clemens Köhneke (Stiftung Linerhaus, Celle)
Stefanie Hamburg (Jugendamt Celle)
Anke Wiechmann (Mutter)
Zurück zum Überblick

 

WERKSTATT – 05
Diese Werkstatt fällt leider aus!
Partizipation im Alltag von Wohngruppen am Beispiel des Essens
Die Verpflegung von jungen Menschen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen ist seit jeher stark in der Hand erwachsener Fachkräfte. Damit erweist sich das Essen als ein Alltagsfeld, in dem Machtungleichheiten zwischen Adressat_innen und Institution ausgeprägt sind und kaum veränderbar scheinen.

Die Werkstatt will daher den Fragen nachgehen, was der kulinarischen Autonomie junger Menschen im Wege steht und warum und wie Partizipation im Alltag der institutionellen Verpflegung praktisch zu stärken ist, die auch mehr umfasst als Mitsprache bei der Menüplanung. Hierzu können die Teilnehmenden vor dem Hintergrund ausgewählter Ergebnisse eines Forschungsprojektes zum Essen in der Heimerziehung und der eigenen Praxiserfahrungen im Plenum und in Kleingruppen miteinander diskutieren und praktische Visionen erarbeiten.

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Lotte Rose (Frankfurt University of Applied Sciences, Frankfurt am Main)
Vertreter_innen von beteiligten Einrichtungen
Zurück zum Überblick

 

WERKSTATT – 06
Partizipation von Eltern mit Kindern in der Heimerziehung – Herausforderungen und Ansätze
Stationäre Hilfen zur Erziehung sind im SGB VIII auch als Dienstleistungen für Eltern konzipiert. Gleichzeitig fühlen sich in der Praxis viele Eltern zu wenig beteiligt. Hinzu kommen häufig Scham- und Schuldgefühle – nicht die beste Ausgangsbasis, um in der Erziehungsverantwortung zu bleiben und sich aktiv einzubringen.
Wie kann Partizipation von Eltern in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe gelingen? An dieser Frage wird in der Werkstatt mit den hierfür eingeladenen Eltern und Fachkräften aus Praxis und Forschung gemeinsam gefeilt. Nach einem kurzen Input wird ausgiebig Zeit sein, die »Vision« Elternpartizipation in moderierten Kleingruppen als auch im Plenum zu diskutieren und weiterzudenken. Interessante Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Modellprojekt »Elternpartizipation« der Fachhochschule Münster in Kooperation mit der Diakonie RWL fließen als Impulse mit ein.

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Martin Gies (Jugendamt Dülmen)
Martina Kriener (Fachhochschule Münster)
Heike Weide (Ev. Jugendhilfezentrum Johannes Falk, Dortmund)
Frau Rausching (Mutter)
Frau Barry (Ev. Jugendhilfe Bergisch Land, Remscheid)
Frau Baltus (Mutter)
Student_innen der FH Dortmund
Zurück zum Überblick

 

WERKSTATT – 07
Bereits ausgebucht!
Die Bochumer Fallwerkstatt – Rekonstruktive Fallanalysen und die Beteiligung von Fachkräften bei der Qualitätssicherung
Seit 2013 beschäftigen sich Mitarbeiter_innen des Allgemeinen Sozialdienstes in Bochum und der Kinderschutzbeauftragte in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Bochum einmal im Quartal mit »unguten« Fallverläufen. Gemeinsam mit den sozialpädagogischen Fachkräften wurde dazu das Konzept der »Bochumer Fallwerkstatt« entwickelt.
Der Blick gilt hier den Risiken, möglichen Fehlerquellen der eigenen Arbeit. Zielstellung ist es gemeinsame, partizipative Lerngelegenheiten zu ermöglichen und solche Fallverläufe auch als Element der Qualitätssicherung zu nutzen.
In dieser Werkstatt erfolgen eine Einführung in das Konzept und die praktische Demonstration an einem Fallbeispiel. Anschließend werden die Möglichkeiten und Grenzen dieses Ansatzes diskutiert und weitergedacht.

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Dirk Nüsken (Evangelische Hochschule RWL, Bochum)
Peter Kraft (Kinderschutzbeauftragter der Stadt Bochum)
Zurück zum Überblick

 

WERKSTATT – 08
Partizipation – nur mit uns! Beteiligung von Mitarbeitenden
Partizipative Hilfestrukturen in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe können nur mit Leben gefüllt werden, wenn auch die Mitarbeitenden beteiligt werden und in der Einrichtung aktiv mitgestalten können.
Wie aber kann die Beteiligung von Mitarbeitenden in diesem Prozess aussehen? Wer beteiligt die Mitarbeitenden? Welche Aspekte können die Beteiligung von Mitarbeitenden fördern oder hemmen?
Wir wollen mit Ihnen gemeinsam anhand der Methode »World Café« brainstormen, Antworten finden, gelungene Beispiele diskutieren und von gemachten Erfahrungen profitieren und lernen.
Wir sind Vertreter_innen aus der freien und der öffentlichen Jugendhilfe, sodass auch die Sicht der verschiedenen Prozessbeteiligten (Leistungserbringer und Kostenträger) in die Gestaltung dieser Werkstatt einfließt.

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Miriam Egeler (Diakonisches Werk, Rosenheim)
Eckard Mann (Radebeuler Sozialprojekte, Dresden)
René Deutschendorf (Jugendamt Erfurt)
Zurück zum Überblick

 

WERKSTATT – 09
Partizipation – einmal und nie wieder? Zur Kontinuität von partizipativen Strukturen in Jugendhilfeeinrichtungen
Wer kennt das nicht? In einer Jugendhilfeeinrichtung wird ein tolles Partizipationskonzept entwickelt, die Mitarbeiter_innen – oder zumindest einige – sind dafür Feuer und Flamme. Die Jugendlichen nehmen das Angebot begeistert auf: Sie wählen einen Jugendrat, organisieren Treffen und nehmen aktiv an der Entwicklung der Einrichtung teil. Und dann…?
Federführende Mitarbeiter_innen wechseln den Arbeitsplatz, die »engagierten« Jugendlichen verlassen die Einrichtung und scheinbar muss wieder von vorne begonnen werden.

Mit Hilfe eines World Cafés und unter der Teilnahme von Jugendlichen mit ihren Erfahrungswerten wollen wir uns dem Thema Kontinuität von partizipativen Strukturen nähern und Erfahrungen austauschen. Damit wir nicht alle und jedes Mal wieder das Rad der Partizipation neu erfinden müssen – oder ist gerade das notwendig?

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Michael Wantschura (hpkj e. V., München)
Carola Schick (hpkj e. V., München)
Zurück zum Überblick

 

WERKSTATT – 10
Care Leaver begleiten – Übergänge gestalten – Gemeinsam Anker setzen
Am »Ende der Hilfe« gibt es zwischen den beteiligten Personen und Institutionen oft unterschiedliche (konkrete) Ideen, wie die Ablösung und nachgehende Begleitung aus stationären Erziehungshilfen pädagogisch gerahmt werden kann.
In der Werkstatt werden unterschiedliche Übergänge von jungen Menschen in, aus, nach stationären Erziehungshilfen betrachtet. Gemeinsam mit Care Leavern werden wir erarbeiten, was geeignete Anker – auch in unterschiedlichen Phasen und Hilfesettings – sein können, um Orientierung zu bieten. Wir denken, Übergangsbegleitung bedeutet mehr als die Vorbereitung auf das Hilfeende!
Es werden unterschiedliche Methoden eingesetzt, u. a. Visionsarbeit, anhand derer die Teilnehmer_innen Möglichkeiten für Beteiligung in ihren eigenen Arbeitskontexten erörtern können.

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Matthias von Holst (Neukirchener Erziehungsverein, Moers)
Severine Thomas (Universität Hildesheim)
Junge Care Leaver (Moers, Dortmund)
Zurück zum Überblick

 

WERKSTATT – 11
Wege und Wagnisse zu einer partizipativen Jugendhilfekultur am Beispiel der Hansestadt Rostock
In diese Werkstatt fließen aktuelle Rostocker Entwicklungsprozesse zu den Themen Hilfebeginn, Hilfeplanverfahren, Sozialraumorientierung sowie Qualität von inner- und interinstitutionellen Kooperationen ein. Vor dem Hintergrund von kommunalen Umgestaltungsprozessen fragen ein Vertreter des öffentlichen Trägers, eines freien Trägers und der Wissenschaft mit den interessierten Teilnehmer_innen: Welchen Einsatz wagen wir Akteur_innen in Praxis, Politik, Verwaltung und Wissenschaft für eine partizipative Jugendhilfekultur?
Am Ende sollen die gemeinsam mit den Teilnehmer_innen entwickelten Ergebnisse als »Hausaufgaben« mit nach Hause genommen werden; zur Weiterentwicklung einer partizipativeren Hilfekultur in Rostock und anderswo.

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Henry Lehmann (Gesellschaft für Bildung, Erziehung und Gesundheit, Rostock)
Christian Bull (Amt für Jugend und Soziales, Rostock)
Anja Schwertfeger (Universität Rostock)
Zurück zum Überblick

 

WERKSTATT – 12
»Ich werde bald 18 und dann?« Perspektiventwicklung und Beteiligung für Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge
Im Rahmen der Praxisforschung HUMAN (Heimat für Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge, Arbeit und Neuanfang) werden UMF zu ihren bisherigen Erfahrungen und Zukunftsperspektiven befragt und ergänzend dazu die Einschätzungen von Fachkräften erfasst. In der Diskussions-Werkstatt sollen primär in Form einer moderierten Diskussion Fragen zur Perspektiventwicklung mit den betroffenen jungen Menschen sowie Vertreter_innen der Praxis und Wissenschaft diskutiert werden. Vorgesehen sind aber auch kurze fachliche und persönliche Inputs. Schließlich soll versucht werden, Forderungen an die Politik und Fachpraxis zu formulieren.

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Katja Nowacki (Fachhochschule Dortmund)
Hermann Muss (Kinder- und Jugendhilfe FLOW gGmbH, Bottrop)
Silke Remiorz (HUMAN, Fachhochschule Dortmund)
Junge Menschen mit Fluchtgeschichte
Studentische Hilfskraft des Projektes HUMAN, die selbst eine Fluchtgeschichte hat
Zurück zum Überblick

 

WERKSTATT – 13
Bereits ausgebucht!
Führungsverständnis und Leitung – Partizipation von Fachkräften:
wie, wozu, wodurch?!
Leitungskräfte in den Jugendhilfeeinrichtungen sollten nach einem neueren Führungsverständnis Kontextgestalter_innen, Wegbereiter_innen und Unterstützer_innen der Selbstorganisation von Fachkräften sein. Schlagworte wie partizipative Führung werden in diesem Zusammenhang häufig bemüht. Was braucht es in der Praxis, um diesem Anspruch gerecht zu werden? Wie sieht ein partizipatives Führungsverständnis aus? Welche Chancen und Grenzen entstehen dadurch? Wodurch werden Fachkräfte zur Partizipation befähigt?
Die Referent_innentriade wird die Perspektiven der Leitungskräfte, der Fachkräfte und der Adressat_innen in den Blick nehmen. Teilnehmer_innen können ihre Erfahrungen, Haltungen und Sichtweisen im Rahmen eines World Cafés austauschen. Als Ergebnis werden Forderungen für Jugendhilfeeinrichtungen formuliert.

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Michael Weinmann (Waldhaus, Hildrizhausen)
Sarah Hauser (Waldhaus, Hildrizhausen)
Elke Schierer (EH Ludwigsburg)
Zurück zum Überblick

 

WERKSTATT – 14
Bereits ausgebucht!
Partizipation im Hilfeplanverfahren – Möglichkeiten der Veränderung
Im Hilfeplanverfahren ist gesetzlich verankert, dass die Adressat_innen der Hilfe zu beteiligen sind. Hilfen zur Erziehung zielen auf Selbsthilfe und Eigenverantwortung und sind vor allem dann effektiv, wenn sie an den Veränderungswünschen und den Bedürfnissen der Familie anknüpfen. Dies setzt ein (neues) Verständnis der Fachkräfte voraus und bedeutet ein Loslassen der Expert_innenrolle. Wie können Kinder und Eltern befähigt werden IHRE Wünsche und Ziele im Hilfeplanverfahren zu äußern? Welche Haltung/Kompetenzen benötigen die Fachkräfte? Welche Methoden eignen sich hierfür? Welche strukturellen Voraussetzungen sind förderlich bzw. hinderlich?
In dieser Diskussionswerkstatt möchten wir, auch anhand von eigenen Praxis- und Projekterfahrungen (z. B. aus dem INTEGRA-Projekt), zusammen mit den Teilnehmenden diese und weitere Aspekte eines beteiligungsorientierten Hilfeplanverfahrens diskutieren.

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Sonja Achenbach (Waldhaus gGmbH Kinder- und Jugendhilfezentrum, Leonberg)
Lucas-Johannes Herzog (Jugendamt Stuttgart)
Zurück zum Überblick

 

WERKSTATT – 15
Unterstützung formaler Bildungsprozesse in der stationären Erziehungshilfe
Formale Bildung und Schulabschlüsse entscheiden im Wesentlichen über Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe und der eigenen Lebensgestaltung. Gleichwohl haben Studien gezeigt, dass Kinder und Jugendliche, die in Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe aufwachsen, verglichen mit gleichaltrigen Heranwachsenden geringere Bildungserfolge erzielen. Daher soll in der Werkstatt diskutiert werden, wie es in der stationären Erziehungshilfe gelingen kann, auf partizipativen Wegen Bildungsbiografien von Kindern und Jugendlichen zu begleiten und zu unterstützen.
Des Weiteren sollen im Gespräch Gelingensfaktoren identifiziert und zur Verbesserung der Praxis operationalisierbar gemacht werden. Ziel der Werkstatt ist es, gemeinsam Grundlagen für eine möglichst selbstbestimmte Gestaltung der eigenen Lebenspraxis deutlich werden zu lassen.

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Margret Schettler (Landeskooperationsstelle Schule-Jugendhilfe, Land Brandenburg, Potsdam)
Wolfgang Schröer (Universität Hildesheim)
Marie Dulle (Ev. Jugendhilfe, Geltow)
Zurück zum Überblick

 

WERKSTATT – 16
Diese Werkstatt fällt leider aus!
Mitmachen (un)erwünscht! (Un-)Beteiligt an (Aus-)Bildung
Das Studium und die Ausbildung im Bereich der Sozialen Arbeit sind aktuell geprägt durch eine zunehmende Strukturierung von Lehrvorgaben und Verlaufsplänen. Wie sieht es mit der Beteiligung von Studierenden an der Gestaltung »ihrer« Ausbildung aus? Ausbildungsprozesse können und sollen zu Irritationen führen, um eine eigene professionelle Haltung zu entwickeln. Dies kann sich jedoch unter den gegebenen Strukturen für Studierende als Herausforderung darstellen. Mehr Beteiligung an der Gestaltung »ihrer« Ausbildung kann dazu beitragen, mit diesem Zwiespalt umzugehen, indem hierdurch Möglichkeitsräume für mehr individuelle Auseinandersetzung geschaffen werden.

Um Irritationen und Beteiligungsmöglichkeiten zu diskutieren, wird eine dialogisch orientierte Werkstatt in Form eines World Cafés mit Studierenden, Lehrenden und Fachkräften angeboten. Mitmachen erwünscht!

Gesprächspartner_innen sind u. a.:
Matthias Vollhase (TU Dortmund)

Tina Stremmer (TU Dortmund)
Zurück zum Überblick